Arbeitswoche der Klasse 3b im Wallis, 16. - 20. Juni 2003

Wir verbrachten unsere Arbeitswoche in Fiesch mit unserem Sportlehrer Herrn Wenger und unserer Geschichtslehrerin Frau Müller. Die Themen der Woche waren Klettern, Tennis und die Geschichte des Wallis.

Montag
Am Montag um 8:45 versammelte sich unsere Klasse beim Treffpunkt im Zürich HB. Nach der Ankunft in Fiesch (13:00 Uhr) folgte zuerst die Zimmerbelegung. Danach unternahmen wir einen Ausflug in das kleine Bergdorf Bellwald. Der örtliche Tourismuschef Marcel Gstädtner führte uns durchs Dorf und zeigte uns im kleinen Dorfmuseum eine Diashow. Vor der Rückfahrt statteten wir dem Coop einen kurzen Besuch ab. Zurück im Sportzentrum sprangen die meisten vor dem Nachtessen noch kurz ins kühlende Nass des Hallenbades. Nach dem „Znacht“ stand uns der Abend frei. Die meisten beteiligten sich aber am Fussballspiel mit Herrn Wenger oder spielten eine Partie Minigolf.

Dienstag
Nach einer recht unruhigen Nacht und einem kurzen Frühstück begaben wir uns entsprechend müde in den Geschichtsunterricht. Während 3 Stunden befassten wir uns mit der Geschichte der Bergbauern im Wallis. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg in eine 15 Minuten entfernte Sporthalle, wo wir uns in Gruppen zum ersten Mal an der Kletterwand versuchten. Die anderen Gruppen spielten Tennis oder Badminton. Nach dem Abendessen stand uns der Abend frei. Heute fielen die meisten schon früher erschöpft in die Kissen.

Mittwoch
Heute stand zuerst der Sport auf dem Programm. Wir teilten die Klasse in zwei Hälften auf. Die einen übten an der Freiluft-Kletterwand in unserem Feriendorf, die anderen spielten auf den Aussentennisplätzen.
Am Nachmittag besprachen wir in der Geschichte die Erstbesteigung des Matterhorns und schauten den Film „Der Berg ruft“ an. Nach dem Abendessen waren wieder Fussball, Minigolf oder Volley-Ball angesagt. Um 21:00 Uhr schauten wir uns den DVD „Payback“ an.

Donnerstag
Am Donnerstag stand die ganztägige Klettertour im Fieschertal bevor. Um 8 Uhr verliessen wir das Feriendorf und marschierten etwa 20 min. bis zum Klettercenter von Fiesch, wo wir von den beiden professionellen Bergführern Richi und Michi (aus Österreich und dem Wallis) empfangen wurden. In zwei Kleinbussen fuhren sie uns ein kleines Stück den Berg bis zum Waldrand hinauf.
Von dort aus ging es auf einem mehr oder weniger einfachen Wanderweg zu Fuss weiter.
Wir kraxelten etwa 1 ˝ Stunden bergauf, bis wir auf etwa 1800m bei einer Berghütte (die auch ein kleines Restaurant war) schnaufend und keuchend ankamen (siehe Bild links).





Von dort aus begann das grosse Klettern. Der Weg zur Kletterwand war ziemlich beschwerlich, denn es hatte viele Schluchten, welche mit Leitern zu überbrücken waren. Als wir schliesslich an der Wand ankamen, die aber nicht allzu schwer zu bezwingen war, versuchten wir unsere erlernten Kletterkünste umzusetzen. Auch Herr Wenger stellte sein Können unter Beweis (siehe Bild rechts). Nach dem Mittagessen machten wir uns ans Abseilen über etwa 60 Meter. Dazu mussten wir zuerst eine der Hütte gegenüberliegende Bergwand besteigen.

Nach diesem ersten Abseilen, es gab zwei Abseilstellen, konnte man sich noch an einer überhängenden, aber etwas kürzeren Wand versuchen. Die meisten hatten schon etwas Respekt, doch zum Glück wurden wir von Richi, Michi und Herrn Wenger ausreichend gesichert, so dass alle dieses Abenteuer unbeschadet überstanden. Nach dem Abseilen spendierte uns Herr Wenger in der Berghütte noch ein paar Liter erfrischende Getränke, und um etwa 15 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Im Center in Fiesch sprach Richi noch ein paar abschliessende Worte.
Danach gingen wir müde ins Feriendorf zurück. Nach dem Nachtessen konnten wir uns wiederum die Zeit mit Minigolf, Fussball oder Volley-Ball vertreiben. Wir gingen völlig ermüdet und mit Blasen an den Füssen ins Bett.

Freitag
Der Freitag morgen gestaltete sich (zum Leidwesen derer, die sich wieder mit weniger als 4 Stunden Schlaf begnügen wollten/mussten) noch einmal äusserst sportlich, es mussten jedoch zuerst die Zimmer geräumt und gesäubert werden. Es stand uns frei, 2 Stunden lang entweder Tennis oder Volleyball zu spielen oder noch einmal die Kletterwand des Feriendorfs zu besteigen. Um 10 - 11:30 Uhr gab es noch ein abschliessendes Fussballturnier. Die Klasse wurde in 2 Mannschaften aufgeteilt, die um den Sieg spielten. Nach dem Mittagessen und Duschen kamen wir nochmals in den Genuss dreier Geschichtsstunden.

Um halb vier Uhr verabschiedeten wir uns vom Feriendorf und machten uns auf den Weg zur Zugstation. Um vier Uhr schliesslich verliess der Zug Fiesch. Nach einmaligem Umsteigen in Göschenen kamen wir nach insgesamt 3-stündiger Zugfahrt im Zürich HB an. Damit war unsere Arbeitswoche beendet.






Wir blicken heute auf eine sehr erlebnisreiche, oft anstrengende, doch vor allem lustige und tolle Woche zurück. Wir möchten uns bei Herrn Wenger und Frau Müller für die Organisation herzlich bedanken……….

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