Arbeitswoche 5b Campi Flegrei / Neapel

Latein (H. Gubler) / Geografie (H.R. Frey)

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Sonntag / Montag, 11. / 12. Mai 2003

Zürich - Milano - Napoli - Pozzuoli/Lucrino

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Shany geniesst's...
Gucci, Armani, Prada, Burberry, Polo, Lacoste; den ganzen Stolz, den wir uns in diesen fast fünf Jahren Gymnasium erarbeitet hatten, liessen wir zu Hause, um ins Armenhaus Italiens zu reisen. Barcelona, London oder Madrid galten nämlich in der Planungsphase als zu weit weg gelegen, also mussten wir noch weiter weg: nach Neapel…

Die Reise begann für uns bereits am Sonntag, wo wir uns alle am späten Nachmittag beim Treffpunkt im HB besammelten. Zusammen mit einer Klasse der Kanti Freudenberg, welche ebenfalls bis Neapel reiste, besetzten wir bis nach Mailand einen ganzen Wagen, wo es dann galt, in den Nachtzug umzusteigen. Während der Fahrt herrschte eine laute und manchmal auch zu unterhaltsame Stimmung. Dennoch haben es alle irgendwie geschafft, unversehrt über die Grenze und nach Mailand zu gelangen…

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Unser Hotel, die "Villa Luisa"
In Mailand angekommen, setzten wir sodann in den nahegelegenen Nachtzug über, wo sich nach einer kleinen Verpflegung bereits die ersten in den äussert bequemen 50cm-Betten schlafen legten.

Nach einer langen Nacht fuhr der Zug langsam in den Bahnhof von Neapel ein, die Probleme des Mezzogiorno waren bereits da nicht zu übersehen… Nun wollten alle nur noch eines, nämlich in unser Hotel in Lucrino (in der Nähe von Pozzuoli, ca. 20 km westlich von Neapel), doch mussten wir am Bahnhof noch eine kleine Zwangspause einlegen, da die Billetschalter erst um 9:00 Uhr öffneten. Nachdem auch diese Hürde geschafft war und wir uns anschliessend noch mitten in Neapel beim Umsteigen in den Regionalzug verirrt hatten, strandeten wir schliesslich wohlbehalten im Hotel, welches zu unserem Erstaunen für schulische Zwecke äusserst luxuriös war. Ansonsten war in diesem kleinen Nest nicht sonderlich viel zu finden. Am Bahnhof haben wir übrigens den passenden Spruch für dieses Dorf gefunden: „Napoli come Nueva York – Lucrino come Brooklyn“…

Andy und Leo

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