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Am Abend des 18. 6. 2005 um 23:08 Uhr verliessen wir den Hauptbahnhof in einem Schlafzug Richtung Florenz, wo wir in einen Regionalzug nach Piombino Marittima umstiegen. Dort setzten wir mit der Fähre nach Portoferraio, der Hauptstadt Elbas, über. Von dort aus fuhren wir mit dem Bus nach Fetovaia, wo sich das Meeresforschungsinstitut „Hydra“ befindet. In diesem Institut verbrachten wir die wunderschöne Arbeitswoche mit Herrn Halter, Herrn Näf und Herrn Tuor. Unser Tagesablauf war nicht streng geregelt und variierte täglich: Um halb acht morgens wurde von der zuständigen Kochgruppe das Frühstück serviert. Anschliessend entspannten wir uns bei der Theorie. Dort lernten wir die Flora und Fauna des Mittelmeers, vor allem der Bucht, in welcher das Institut lag, näher kennen. Wir konnten verschiedene Pflanzen und Tiere mit der Stereolupe näher betrachten und diese mit Büchern bestimmen oder durch Erklärungen unserer Leiterin, Jeannine, verstehen. Nach einem ausgiebigen Mittagessen mit anschliessender Siesta zwängten wir uns in die hautengen Neoprenanzüge und marschierten, mit Bleigurt, Flossen, Taucherbrille und Schnorchel Richtung Strand. Wir teilten uns in zwei Tauchgruppen ein und untersuchten schnorchelnderweise die Bucht mit ihren Lebewesen und Pflanzen. Nach etwa drei Stunden im Meer schleppten wir uns den steilen Hang bei über 30° C zum Institut hoch. Oben angekommen reinigten wir unsere Ausrüstung vom Salzwasser und waren heilfroh, dass wir uns wieder normal bewegen konnten. Die Freizeit bis zum Abendessen nutzten wir zum Jassen, Terreré-Tee trinken oder einfach um die nächtlichen Aktivitäten am Strand vorzubereiten. Nach dem Abendessen hatten wir meist noch Beachvolleyballunterricht bis zum Eindunkeln, da tagsüber zu viele Leute am Strand waren. Danach gingen wir unbeladen zum Institut hoch und füllten unsere Rucksäcke mit allerlei Köstlichkeiten. Des Öfteren fühlten wir uns gezwungen, die Zeit der Rückkehr (24 Uhr) in die Morgenstunden zu verschieben. Dafür schliefen wir in den verbleibenden Stunden umso tiefer. Am Donnerstag unternahmen wir einen Ausflug. Wir besuchten das älteste Städtchen Elbas und besuchten ein hochgelobtes Museum, das durch einen Umbau verschlechtert worden war. Wir besuchten auch noch eine Burg. Bis zur Rückkehr sassen wir in einem Ristorante. Am Freitag fuhren wir mit Motorbooten zu einem versunkenen Frachtschiff und erkundeten es. Das Wrack lag in einer Tiefe von etwa 3-11 Metern und wir konnten Teile wie Bullaugen aus der Nähe betrachten. Am Nachmittag putzten wir Teile unserer Unterkünfte und packten für die Heimreise. Nachdem wir am Samstag um sechs Uhr aufgestanden waren, putzten wir fertig und traten die Heimreise an. Zuerst fuhren wir mit dem Bus in die Inselhauptstadt zurück und nahmen die Fähre nach Piombino Marittima. Dort stiegen wir auf einen Bus um und fuhren bis Campiglia. Nach etwa eineinhalb Stunden Aufenthalt begaben wir uns ans Perron, wo wir feststellten, dass wir den Zug von Genua nach Mailand verpassen würden, weil schon der Zug nach Genua Verspätung hatte. Um einiges später als geplant trafen wir in Mailand ein, wo wir mit einem Cisalpino nach Brig fuhren, anstatt über Bellinzona nach Zürich zu kommen. In Brig stiegen wir um Richtung Bern, aber schon in Kandersteg stand fest, dass wir den letzten Zug nach Zürich verpassen würden, weil die Lokomotive defekt war. Nach einem Lokwechsel fuhren wir ohne weitere Probleme nach Bern. Die SBB waren so freundlich, uns einen Extrazug nach Zürich zur Verfügung zu stellen, der uns nach Zürich fuhr. Nach einigen Umwegen und mit etwa drei Stunden Verspätung waren wir endlich am Ziel unserer Reise. Während der ganzen Woche war das Wetter perfekt. Wir haben die ganze Woche sehr genossen und möchten unseren Leitern dafür herzlich danken. Pirro Morandi und Beat Meier |