10. Dezember 2007 00:00

UNICEF zu Gast im Literargymnasium Rämibühl

Ausstellung mit Schülerarbeiten, UNICEF-Plakaten und Kurzfilmen zur UNICEF (Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen) (Dez. 2007 – Feb. 2008)

Zur UNICEF-Ausstellung im Literargymnasium Rämibühl, Zürich 2007/08

Die UNICEF („United Nations Children's Fund"), das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen wurde 1946, nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges, gegründet. Es leistete den Kindern, die in Europa damals vom Kriegselend besonders betroffen waren, lebensnotwendige Hilfe. In den letzten 60 Jahren setzte sich das Kinderhilfswerk in aller Welt, auch in zahlreichen Kriegsgebieten, für die notleidenden Kinder ein. UNICEF leistet wertvolle Hilfe für die notwendigsten Lebensgrundlagen der Kinder: Für Schulen und Bildung, für die medizinische und hygienische Grundversorgung und für Nahrung. Auch gegen den verbrecherischen Kinderhandel, Gewalt und Kinderprostitution setzt sich die UNICEF seit Jahren ein. Die Schere zwischen arm und reich öffnet sich heute weltweit immer mehr, und die Hilfswerke sind sehr gefordert. Die UNICEF arbeitet mit staatlichen und privaten Hilfsorganisationen zusammen. Die Schweiz besitzt eine vorbildliche humanitäre Tradition (IKRK, DEZA und kirchliche Hilfswerke). Ihre Hilfe wird in aller Welt sehr geschätzt, und die Spendengelder werden verantwortungsbewusst eingesetzt. Das Literargymnasium Rämibühl sammelt mit den von Schülerinnen und Schülern gestalteten Karten und Plakaten für UNICEF „Schulen für Afrika".
10 Jahre Kinderrechtskonvention in der Schweiz
1989 wurde die Kinderrechtskonvention von der UNO verabschiedet, sie wurde 1997 auch von der Schweiz ratifiziert. Sie steht im Zusammenhang mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und den geltenden Gesetzen in der Schweiz. Besonders wichtig wurde und wird die Durchsetzung der Kinderrechte in jenen Ländern, in denen die grundlegendsten Bedürfnisse der Kinder und Familien nicht befriedigt werden und die Menschenwürde verletzt wird. Auch in der Schweiz und den europäischen Ländern ist noch viel zu tun. Gerade die Armut wird zunehmend zu einem Problem und die zahlreichen verheerenden Kriege, die wirtschaftlichen und politischen Konflikte verstärken die Not der Kinder und der Familien. In der Schule und im Elternhaus werden neben den Kinderrechten auch vermehrt die Pflichten, das Anteilnehmen und das sinnvolle Mitwirken der Kinder und Jugendlichen in der Gemeinschaft und für die Welt diskutiert. UNICEF bietet hier einen reichen Erfahrungsschatz.

Urs Knoblauch (Fachschaft Bildnerisches Gestalten und UNESCO-Kommission LG)