Arbeitswoche der 3d in Leissigen

Montag

Am Montag fuhren wir mit dem Zug von Zürich nach Leissigen. Die Zugfahrt war ein schöner Start in unsere Woche. In Leissigen angekommen, gingen wir zu unserer Jugendherberge, wo wir unsere Zimmer bezogen und uns einrichteten. Danach machten wir gemeinsam eine Schnitzeljagd. Dabei mussten wir verschiedene Orte finden und als Gruppe zusammenarbeiten. Es machte viel Spass und wir lernten die Umgebung besser kennen. Später besuchten wir ein altes Sägewerk. Dort erfuhren wir einiges über seine Geschichte und konnten sehen, wie früher mit Holz gearbeitet wurde. Am Abend kehrten wir zur Jugendherberge zurück. Ein grosser Teil der Klasse ging noch schwimmen.

Dienstag

Am Morgen machten wir uns auf den Weg zu den St. Beatus-Höhlen. Dort erlebten wir eine spannende Führung, bei der wir viel über Höhlen lernten. Anschliessend gingen wir zur Schiffsstation und fuhren eineinhalb Stunden über den Thunersee nach Thun. Dort besuchten wir ein altes Schloss mit einem etwa 35 Meter tiefen Brunnen. Danach hatten wir noch etwas Zeit, um Thun in Gruppen zu erkunden. Nach einer einstündigen Rückreise kamen alle müde in der Jugendherberge an. Trotzdem liess es sich fast niemand nehmen, noch kurz in den See zu springen. Nach einem leckeren Abendessen mit Röstkartoffeln, Bratwurst und Salat genossen wir den Abend und gingen ins Bett, gespannt auf den nächsten Tag.

Mittwoch

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des berühmten Detektivs Sherlock Holmes. Dass er bis heute eine beliebte Figur ist, zeigt auch das Museum in Meiringen, das seinen Geschichten gewidmet ist. Am Morgen lasen wir unsere dritte Sherlock-Holmes-Geschichte namens «The Final Problem» und besprachen dazu Fragen. Am Nachmittag besuchten wir den Todesort des Detektivs und seines Gegenspielers Professor Moriarty: die Reichenbachfälle. Der Weg war sehr anstrengend und unsere Gruppe teilte sich aus Versehen auf, doch die Aussicht war wunderschön.

Donnerstag

Am Morgen frühstückten wir und kauften unser Mittagessen im Volg. Um 10 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Panoramabrücke. Wir wanderten den Berg hinauf, bis wir schliesslich auf der Brücke standen und die Aussicht geniessen konnten. Nach dem Mittagessen spielten wir in Dreiergruppen Minigolf und wanderten anschliessend wieder hinunter. Zurück in der Jugendherberge machten wir eine kurze Pause, bevor wir gemeinsam auf dem Schulhausplatz Spiele spielten. Einige gingen später noch baden, bevor es Abendessen gab.

Freitag

Am Freitag mussten wir leider unsere Sachen packen und uns von unserem schönen Haus verabschieden. Das fiel uns nicht leicht, da wir dort eine schöne Zeit verbracht hatten. Nachdem alles eingepackt war, gingen wir ins Restaurant «Rosengärtli», wo wir gemeinsam zu Mittag assen. Mit vielen schönen Erinnerungen machten wir uns schliesslich auf den Rückweg nach Zürich.